Spielstätte: Bürgerhaus Griedel

2025: Dieses Mal was mit Niveau!

Created with Sketch.

Dieses Mal was mit Niveau: Rückblick auf unsere Theatersaison

Zwei Wochenenden, fünf Abende, ein volles Bürgerhaus. Mit der Komödie in drei Aufzügen „Dieses Mal was mit Niveau“ von Andreas Heck haben wir unsere diesjährige Spielzeit hinter uns gebracht, und wir müssen sagen: Es hat selten so viel Spaß gemacht.

Roland-Jörg Frisch hat die Gäste an jedem Abend begrüßt, dann ging der Vorhang auf. Und dahinter stand: eine halbfertige Bühne. Kein Versehen, sondern genau so gewollt.

Worum es geht

Ein Theaterverein hat genug von Bauernschwänken. Immer nur Bauer, Knecht und Pfarrer, immer dieselben Verwicklungen. Dieses Mal soll es endlich etwas Anspruchsvolles sein, etwas mit Niveau eben. Die Wahl fällt auf einen Krimi aus der Pater-Brown-Reihe, „Pater Brown und das Geheimnis der alten Gräfin“. Für die Regie wird übers Internet ein Profi verpflichtet, den allerdings niemand kennt.

Von da an geht ungefähr alles schief, was schiefgehen kann. Die Kulisse wird nicht fertig, der Regisseur ist anders als erhofft, und die Proben entwickeln sich Stück für Stück zum Desaster. Herausgekommen ist ein Abend mit Tempo und ordentlich Tücke, britisch angehaucht, überraschend französisch und am Ende doch typisch Griedel.

Wie wir dahin gekommen sind

Ein Stück über missratene Proben zu proben, hat einen gewissen Reiz. Man weiß bei jedem Patzer nicht sofort, ob er zum Stück gehört oder nicht.

Britta Fahje-Sekels hat Regie geführt und mit dem Ensemble über Monate an Text, Timing und den vielen kleinen Gags gearbeitet, von denen eine Komödie lebt. Parallel dazu ist in Eigenregie die Kulisse entstanden, die ja gerade nicht fertig aussehen durfte. Auch das will gebaut sein. Dazu kamen Technik, Licht und Ton, die bei einem Stück mit diesem Tempo sitzen müssen, und die vielen Proben auf der Bühne im Bürgerhaus.

Auf der Bühne standen Oliver Dörr, Julian Maier, Diana Hof, Lothar Adami, Betina Adami, Hannah Simon, Anne Sekels und Lilly Gondolf. Souffliert haben Britta Fahje-Sekels und Lara Dreut.

Danke

Ein Stück wie dieses funktioniert nur, wenn hinter der Bühne genauso viele Leute mitziehen wie davor. Danke an Lilly Gondolf für die Maske, an Alexander Sekels für Ton und Technik, an Harald Petzinger für die Elektrik und an alle Helferinnen und Helfer hinter den Kulissen, stellvertretend genannt sei Thorsten Kaufmann.

Für Snacks, Börek und Getränke in den Pausen und nach den Vorstellungen haben Sabine Bopp-Müller und Ilona Haas gesorgt. Lena Freund, die in den vergangenen Jahren Regie geführt hat, war auch diesmal an vielen Stellen eine große Hilfe. Und Brigitte Schrenk, Gründungsmitglied unseres Vereins, hat wie immer die Gäste am Eingang begrüßt.

Bleibt nur noch eines zu sagen: Danke an unser Publikum. Wir sehen uns in der nächsten Saison 2027.